Krieg in der Ukraine

Die schrecklichen Ereignisse in der Ukraine bestürzen uns alle. Erfreulich ist die Tatsache, dass die Hilfsbereitschaft für die Menschen, die aus der Ukraine fliehen müssen, riesig ist. Das zeigen auch die Umfragen auf.

Im besonderen Fokus sollten natürlich all jene Flüchtlinge stehen, die eine medizinische Versorgung benötigen. Auf der Internetseite der KV Berlin haben sich hunderte Arztpraxen der hausärztlichen und fachärztlichen Versorgung registriert und bereit erklärt, Flüchtlinge aus der Ukraine ohne Vorleistungen und Status kostenlos ambulant zu behandeln: www.kvberlin.de/fuer-patienten/ukraine.
Prima Aktion.

Ärzte erhalten zudem Unterstützung durch Triaphon. Mittels Triaphon können ehrenamtliche Dolmetscher telefonisch unterstützen (triaphon.org). Auch in der Sprache Ukrainisch. Unterstützer von Triaphon ist unter anderem DER PARITÄTISCHE. Als stellvertretender Vorsitzender des Paritätischen Landesverbandes Berlin bin ich hierauf besonders stolz.

Wer sich selbst um ukrainische Flüchtlinge kümmern möchte oder es bereits tut, findet auf den Seiten des Berliner Hauptstadtportals (https://www.berlin.de/ukraine/) Informationen für geflüchtete Menschen sowie eine Übersicht zu Möglichkeiten, wie den Geflüchteten geholfen werden kann. Die Seiten werden ausgebaut und bieten Ankommenden eine erste Orientierung in ihrer Landessprache und in weiteren Sprachen. Zwar ist die Internetseite barrierefrei gestaltet, doch Gebärdensprache ist nicht vorhanden.

Sachspenden und Socialmap

Neben Geldpenden sind auch Sachspenden willkommen. Der Verein Prenzlkomm (www.prenzlkomm.de) bittet beispielsweise um Sachspenden, die er direkt in die Ukraine bringt. Die Initiatoren unserer privaten Hilfsaktion haben bewirkt, dass die Deutsche Bahn den Transport ins Krisengebiet übernimmt.

Auf der Paritätischen Online Plattform Socialmap – Paritätischer Wegweiser für soziale Angebote finden Sie unter dem Thema „Nothilfe für Geflüchtete“ Asyl- und Rechtberatung und weitere Angebote die unmittelbar für ankommende Geflüchtete aus der Ukraine und anderen Ländern wichtig sind: socialmap-berlin.de/list/l/de/c/refugees.

Darüber hinaus enthält Socialmap vielfältige Angebote aus allen Bereichen der sozialen Arbeit. Diese Angebote können für geflüchtete Menschen zu einem späteren Zeitpunkt relevant sein, hier gibt es z.B. Sprachcafés, Kinderbetreuung und Freizeitaktivitäten sowie Selbsthilfe-Angebote. Viele Angebote im Kiez können über die interaktive Karte recherchiert werden.

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